| Pro
IGS -
die Eltern/Lehrer-Initiative für mehr Integrierte Gesamt-Schulen in Wiesbaden |
||||
![]() |
Seit
der PISA-Studie wissen wir, dass Integrierte Gesamtschul-Konzepte den
Kindern das Lernen erleichtern und beim Bildungsniveau zu besseren
Ergebnissen führen. Dies erkennen auch die Eltern, und immer mehr
Eltern möchten, dass ihre Kinder nach der Grundschule ihre weitere
Schul-Ausbildung mit einem Integriertem Bildungs-Konzept erhalten.
Gemeinsam
Lernen |
Das ist auch in Wiesbaden so. In jedem Schuljahr gibt es mehr Anmeldungen für die Integrierten Gesamtschulen als IGS-Plätze zu Verfügung stehen. Der Schulträger (die Verantwortlichen der Stadt Wiesbaden) allerdings ignoriert diesen Elternwillen. Er weigert sich realitätsfremd und beharrlich, weitere Integrierte Gesamtschulen einzurichten. Und das nicht aus sachlichen, sondern aus rein politisch-ideologischen Gründen. | ||
| Und
deshalb gibt es seit dem 12. Dezember 2001 in Wiesbaden die Initiative Pro IGS. |
||||
| Eltern, Lehrer und die überregionalen Organisationen ebh, GEW und GGG gründeten am 12. 12. 2001 diese Initiative mit dem Ziel, dem IGS-Konzept in der Wiesbadener Schullandschaft mehr Bedeutung zu verschaffen. |
| Auf diesen Seiten erfahren Sie Neues und Interessantes über das Integrierte Bildungskonzept, dazu die Meinung von Fachleuten und Wissenschaftlern, die Schulpolitik der Stadt Wiesbaden, den Schulentwicklungsplan und die Situation der Integrierten Gesamtschulen. |
| Die
Soziale Bedarfslage Seit einem Jahr gibt es den Bericht zur Bildungsbeteiligung der Kinder in Wiesbaden. Und dieser Bericht teilt die Stadt in drei virtuelle Bereiche mit unterschiedlicher Einkommens- und Bildungssituation der Eltern - die sozialen Bedarfslagen: Gering, mittel und erheblich. Und diesen Bedarfslagen werden natürlich Stadtteile und Vororte zugeordnet. Der Bericht zeigt, dass die Kinder aus diesen "Bedarfslagen" überwiegend die Schulen besuchen, die das gegliederte Schulsystem für sie vorsieht - Kinder aus einer geringen soziale Bedarfslage gehen aufs Gymnasium, Kinder aus einer erheblichen auf die Hauptschule, und die anderen sind irgendwo dazwischen. Völlig außen vor bleibt, dass Intelligenz und Begabung der Kinder unabhängig sind vom Wohnort und Geldbeutel der Eltern. |
Die Regulierung geht sogar so weit, dass Kinder, trotz ausreichender Noten, keine Gymnasiumsempfehlung erhalten, weil der Lehrer überzeugt ist, das die Eltern nicht in der Lage sind, die später fällig werdenden Nachhilfestunden zu bezahlen. Die Perversion pädagogischer Verantwortung. Es wird endlich Zeit, mit diesem Unfug aufzuhören. Die Kinder brauchen in ihrem Wohnumfeld Schulen, die diese Selektion nicht mitmachen, die allen Kindern, auch denen aus einer Wohngegend mit erheblicher sozialer Bedarfslage, die gleichen Chancen einräumen. Wir haben in Wiesbaden Eltern, die ein integriertes Unterrichtskonzept wollen, Schulen die könnten, wenn sie dürften, aber Schulpolitiker, die ideologisch verbohrt weiter auf die Gesamtschulen einschlagen. Sage mir, wo du wohnst, und ich sage dir, was du kannst. |
| (H) Best by Mozilla Firefox 1024 x 768 | 20080403 |